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A-Jugend will Widrigkeiten trotzen
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Pressebericht
Donnerstag, 13.01.2022 - Hanauer Anzeiger | 708 Klicks
A-Jugend will Widrigkeiten trotzen
HSG Hanau reist arg dezimiert 200 Kilometer nach Hagen
Reichlich ungünstige Vorzeichen gibt es für die A-Jugend der HSG Hanau zum Start ins neue Jahr: Auf das Team von Adrian Schild wartet am Sonntag eine weite Anreise, eine ungewohnte Anwurfzeit und angesichts eines arg dezimierten Kaders ein anstrengendes Spiel beim VfL Eintracht Hagen. Dass der Tabellensechste der Bundesliga zuletzt im Aufwind war, macht die Aufgabe für Hanau nicht einfacher.

Dabei könnten sich die Grimmstädter angesichts des klaren Erfolgs im Hinspiel (40:24) in Sicherheit wiegen - doch Schild widerspricht vehement: „Das wird definitiv schwieriger als in der Hinrunde“, betont der HSG-Coach, der dabei auch auf die jüngsten Ergebnisse des VfL verweist: Dieser hatte gegen Gelnhausen und den Bergischen HC gewonnen und sich in der Tabelle dadurch an den beiden Konkurrenten vorbei auf den sechsten Rang geschoben.

Zwei Plätze höher steht aktuell Hanau, das diesen Platz durch einen Auswärtssieg in Hagen gerne festigen würde. Dafür sei es wichtig, mit den eher widrigen Rahmenbedingungen bestmöglich zurechtzukommen, wie Schild ausführt: Anpfiff ist bereits um 12 Uhr, zuvor wartet eine über 200 Kilometer weite Anreise. Auch die Vorbereitung verlief alles andere als optimal bei der HSG, die wegen Verletzungen und Corona-Fällen auf einige Spieler verzichten muss. „Niklas Schierling, Erik Pogadl, Magnus Müller und Ole Warm fallen definitiv aus“, zählt Schild auf, einige weitere Spieler seien angeschlagen. Hanau wird daher mit einem schmalen Kader nach Münster reisen, auch wenn der HSG-Coach einige Spieler aus der B-Jugend mitnehmen will, um die gröbsten Lücken zu stopfen. Die schwierige Personalsituation diktiert dann auch schon mehr oder weniger den Matchplan für die Partie: „Wir brauchen diesmal mehr denn je einfache Tore, damit wir uns die Kräfte etwas einteilen können“, meint Schild, „denn gerade im Rückraum haben wir nur wenige Alternativen.“ Der HSG könnte dabei in die Karten spielen, dass Hagen die zweitschlechteste Abwehr der Liga hat und im Schnitt mehr als 33 Gegentore pro Spiel hinnehmen muss.

Die Deckung der HSG muss vor allem den „wuchtigen Kreisläufer“ des Tabellensechsten in den Griff bekommen, und auch sonst hofft Schild, „dass wir wieder eine stabile Abwehr haben - und gute Torhüter dahinter.“ Der HSG-Coach sieht sein Team trotz der Schwierigkeiten in der Favoritenrolle.

rob
Quelle: Hanauer Anzeiger vom 13.01.2022
Artikel übernommen von Andreas Kautz am 13.01.2022
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