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Drittliga-Absteiger ein zu großes Kaliber
Foto: P. Scheiber
Pressebericht
Montag, 12.09.2022 - Hanauer Anzeiger|225 Klicks
Drittliga-Absteiger ein zu großes Kaliber
OBERLIGA HSG Hanau II verliert bei Kukla-Einstand 22:31

Die zweite Mannschaft der HSG Hanau ist mit einer 22:31-Heimniederlage in die neue Saison gestartet. Die ESG Gensungen/Felsberg erwies sich in der Main-Kinzig-Halle als der erwartet schwere Gegner und verhagelte dem neuen Hanauer Trainer Jan Kukla den Einstand. Dieser war insbesondere mit der Chancenverwertung bei seinem Handball-Oberligisten nicht zufrieden.

Der Drittliga-Absteiger aus Gensungen unterstrich in Hanau von der ersten Minute an seine Favoritenrolle: „Das ist eine tolle Truppe, sehr robust, aber auch spielintelligent und mit viel Tempo“, zog Kukla seinen Hut vor dem Gegner.

Die HSG lieferte den Gästen allerdings ordentlich Paroli, erkämpfte sich nach zwischenzeitlichem 4:7-Rückstand ein Unentschieden und lag auch kurz vor dem Seitenwechsel nur mit einem Treffer zurück. „Dann haben wir leider noch ein paar dumme Fehler gemacht“, ärgerte sich der HSG-Coach, dessen Team mit einem 10:15-Rückstand in die Pause ging.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Grimmstädter im Hintertreffen. „Unsere Abwehr stand zwar recht gut, vorn haben wir die Angriffe aber entweder nicht ganz zu Ende gespielt oder die Bälle nicht im Tor untergebracht“, monierte Kukla. Die Hanauer brachten sich dadurch um die Chance, das Spiel offener zu gestalten, denn hier und da hatten sie durchaus die Möglichkeit, entscheidend zu verkürzen. „In einer Phase haben wir dann aber alleine vom Kreis drei freie Würfe vergeben. Da hast du keine Chance“, meinte Kukla.

Die ESG nutzte diese Unzulänglichkeiten der Gastgeber aus und zog vorentscheidend davon, am Ende setzte es eine 22:31-Niederlage für Hanau. „Der Sieg für Gensungen geht in Ordnung, denn sie sind nicht unser Kaliber, ist aber etwas zu hoch ausgefallen, denn eigentlich haben wir uns ganz gut verkauft“, befand Kukla. Der HSG-Coach nahm daher auch Positives aus der Heimpleite mit und verteilte ein Sonderlob an A-Jugend-Torhüter Nico Scholz, der in der zweiten Hälfte lange zwischen den Pfosten stand, und den 13-fachen Torschützen Peer Kreuzkam.

HSG Hanau II: Gronostay, Scholz; Busse (6), Csaba, Graichen, Juli, Kirchherr, Kreuzkam (13/11), Reinhardt, Scholl (1), Schröder, Steiner (1), Stengel (1), Wadel,

Zuschauer: 150

rob

Quelle: Hanauer Anzeiger vom 12.09.2022
Artikel übernommen von Andreas Kautz am 12.09.2022
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